![]() |
Landart/" Nordschleswiger" 7.9.2001Drei Künstler, im Bunde Johannes Caspersen. Schon beim Betreten des schmalen Gendarmpfads erkennt der Besucher- hier wurde die Natur verändert. In den Bäumen hängen Gebinde aus Zweigen und Bast, die mit Steinen beschwert sind. Diese bewegen sich im Wind oder verändern sich je nach Sonneneinfall. Er sagt selbst: "Baumstümpfe, Äste, Steine und auch junges Holz werden umspült vom Immergrün. An vielen Stellen rankt es hinauf, umhüllt Stämme und Zweige. In dieses "Grüne Gewölbe" setze ich eine Objektreihe aus verblichenem Brauchholz, dass ich mit dem vorhandenen Pflanzenwuchs durch Binsengras verknüpfe. Dies verwinde und verflechte ich derart, dass eine flexible Verbindung entsteht, in die ich teilweise Steine einwebe. Da sich die einzelnen Objekte über eine Länge von etwa 100 Metern erstrecken, schaffe ich durch Überlappung, Tiefenstraffung, Größenwechsel oder Formwiederholung einen erkennbaren Objektverlauf, der sich jedoch zurückhält, nicht direkt augenfällig ist, manches mal erst entdeckt werden will." Referenzauswahl |